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Windermere (brits Dămea /brits də'meə/) ist eine Sprache des Planeten Tricin, die als Verwaltungssprache des Windermere-Imperiums (Soanuł Wen Dămea) diente. Es gehört zu der lakovischen Sprachfamilie. In der Talma-Region gilt klassisches Windermere (bezeichnet im heutigen Windermere als fi wănäng Impida 'die Sprache der Weisen') neben klassisches Tseer als klassische Sprache und hatte besonders großen Einfluss auf die Eevo-Sprache (die moderne lingua franca von Tricin). Heutzutage dient klassisches Windermere immer noch als liturgische Sprache für die Religion Mărotłismus.

Windermere ist inspiriert von phonologischen und syntaktischen Ähnlichkeiten zwischen dem Hebräischen und den Mon-Khmer-Sprachen.

Dieser Artikel bezieht sich auf modernes Windermere, das im Kontinent Bjeheond (Biechănd) gesprochen wird.

Aussprache

Konsonanten

labial dental alveolar palatal velar glottal
Nasal m /m/ n /n/ ng /ŋ/
Plosiv stimmhaft b /b/ d /d/ g /g/
stimmlos p /p/ t /t/ c /k/ ' /ʔ/
Affrikate ts /ts̪/ /ts̺~ʈʂ/
Frikativ spirant f /f~v/ th /θ~ð/ ch /x/
nicht-spirant s /s̪/ ł /ɬ/ ș /ʃ/ h /h/
Resonant w /w/ r /r/ l /l~ɫ~ɭ/ y /j/

Der Glottisschlag /ʔ/ wird im Wortanfang nicht transkribiert.

Vokale

Monophthonge
vorne zentral hinten
ungerundet gerundet
hoch i /i/ ü /y/ u /u/
mittel e /e/ ă /ə/ o /o/
tief ä /æ/ a /a̠/

Diphthonge
vorne zentral hinten
ungerundet gerundet
hoch ie /iə/ üe /yə/ ua /uə/
mittel ea /eə/ oa /oə/


Anmerkungen
  • /ə/ tritt lediglich in unbetonten Silben auf.

Wortbetonung

Die letzte Silbe wird in fast allen Wörtern betont.

Phonotaktik

In Windermere kann ein Wort auf einen Vokal oder meistens 1 Konsonanten enden.

Die möglichen initialen Konsonantencluster im klassischen Windermere sind normalerweise ähnlich wie in Neuhebräisch oder in Khmer. Hier folgt eine Liste nach Typ des Clusters (ein Cluster kann möglicherweise mehr als einmal aufgeführt sein):

  • Cl: pl, tl, cl, bl, dl, gl, fl, thl, chl, sl, tsl, șl, wl
  • Cr: pr, tr, tsr, cr, br, dr, gr, fr, thr, chr, sr, tsr, șr, wr
  • Cm: tm, thm, cm, chm, sm, tsm, șm
  • Cn: fn, cn, chn, sn, tsn, șn
  • Cng: fng, tng, thng, chng, sng, tsng, șng
  • Cw: tw, thw, dw, cw, chw, gw, tsw, sw, łw, tsw, șw
  • XX (zwei Obstruenten): pd, pg, ps, pș, ft, fts, fc, tb, tg, thp, thc, cb, cd, cs, cș, chp, cht, chts, tsp, tsc, sp, st, sts, sc, șp, șt, șc

Im Wortstamm kann keine unbetonte Silbe mit einem stimmhaften Plosiv beginnen, z. B. tăfi /tə'fi/ bedeutet 'lachen', dăfi ist dagegen nicht möglich als Wortstamm.

In Lehnwörtern oder in Namen müssen die obigen Bedingungen nicht unbedingt gelten: zum Beispiel lautet der Name für "Windermere" Dămea.

Morphologie

Pronomina

Personalpronomina

Mit der Personalpronomina wird nur auf belebte Wesen verwiesen. Für andere Substantive wird der inanimate Demonstrativ fid ('das', pl. imfid) verwendet.

1sg. 2sg. (m.) 2sg. (f.) 2sg. (Neopronomen) 3sg. (m.) 3sg. (f.) 3sg. (Neopronomen) 1pl. (exkl.) 1pl. (inkl.) 2pl. 3pl. Impersonal
rie łen łes łe ien ies ie tsa bang łănam ănam tung

Im modernen Windermere gibt es auch geschlechtsneutrale "Neopronomen" (łe in der 2. Person und ie in der 3. Person), die es im klassischen Windermere nicht gab.

Demonstrative

  • dieser: __ se (adnominal), sed (für Sachen); sen (männlich); ses (weiblich)
  • jener: __ fi (adnominal); fid (pronominal); fin (männlich); fis (weiblich)
  • hier: rădun se, dunse
  • da: rădun fi, dumfi
  • welcher: ra
  • wer: ășac ra, șara
  • was: măra
  • wo: rădun ra, dura
  • wann: ngith ra, ngithra
  • warum: fănäl ra, fnăra
  • wie: tănsü ra; tăra
  • alle, jeder: tsor
  • viele: mea
  • einige: tăchung
  • wenig: łüp
  • andere: nătha

Substantive

Die Pluralform von Substantiven wird durch das Anhängen vom Präfix im- gebildet. (z. B. chäth 'Kind'; imchäth 'Kinder') Windermere kennt keine Deklination nach Kasus; Kasus wird durch Präpositionen angezeigt.

Präpositionen

Verben und Adjektive

Adverbien

Ableitung